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Die besten Wünsche!

Ich wünsch euch allen ganz arg wunderbar schöne Weihnachten!!!

Der Tölpel

 

"Unter den Hirten auf dem Feld in Bethlehem war auch ein Einfältiger. Er wurde von den Anderen nur "Tölpel" genannt.
Als eines Nachts der Engel des Herrn erschien, um ihnen die Geburt Christi anzukündigen, begriff der Tölpel seine Worte nicht. Aber überwältigt von dem Glanz der von dem Engel ausging fiel auch er, im Innersten erschrocken, auf die Knie.

Und als die Anderen, wie der Engel es ihnen gesagt hatte, sich aufmachten, das Kind zu finden, wollte auch er mit ihnen gehen. Aber die Hirten schämten sich seiner, denn sein Gewand war zerrissen, sein Bart struppig und der Ausdruck seines Gesichts blöd.
"Bleib du hier bei den Schafen und beim Feuer", sagten sie. "Das Kind, das wir suchen, ist kein gewöhnliches Kind sondern ein König. Einen Tölpel, wie du einer bist, kann er nicht brauchen."

Doch der Tölpel ließ sich von ihren Worten nicht einschüchtern. Er lief ihnen nach, auch wenn er Mühe hatte zu folgen.
"Was willst du ihm denn schenken?" spotteten sie.
Da sah der Tölpel erst, dass sie beladen waren mit Milch und Honig, mit Wolle von den Schafen, mit Käse und Brot. Daran hatte er nicht gedacht. Er wurde sehr betrübt.

Aber auf einmal heiterte sich seine Miene auf und er rief voller Stolz:" Ich könnte die Fliegen von seinem Gesicht verscheuchen.

" Was glaubst du eigentlich!" riefen die Anderen zurück. " Dazu sind die Engel da!"

Der Tölpel wurde sehr traurig. Aber auf einmal heiterte sich seine Miene wieder auf und er rief voller Stolz:
"Ich könnte seine Füße reiben, um es zu wärmen." - "Was glaubst du eigentlich!" riefen die Anderen zurück. "Dazu sind die Engel da!"
Der Tölpel fing an zu weinen. Aber auf einmal heiterte sich seine Miene zum dritten Mal auf und er rief voller Stolz:
"Ich könnte ihm ein Lied singen, damit es schlafen kann."
"Was glaubst du eigentlich!" riefen die Anderen zurück. "Dazu sind die Engel da!"

Der Tölpel war nun sehr betrübt, sehr traurig und weinte. Aber er gab nicht auf. Er wollte den König und die Engel, die von seinem Gesicht die Fliegen verscheuchten, die seine Füße rieben und ihm ein Lied sangen wenigstens von Weitem sehen.

Endlich standen die Hirten vor dem Stall und sie fanden das Kind in einer Krippe liegen, arm und bloß. Maria und Josef hatten mit den vielen Gästen alle Hände voll zu tun, denn nicht nur die Hirten sondern auch die drei Könige hatten den Weg zur Krippe gefunden.

"Ach", seufzte Maria, "wenn ich nur jemanden hätte, der dem Kind die Fliegen verscheucht, der ihm die Füße reibt und ihm ein Schlaflied singt!"

Da trat der Tölpel näher. Und als er weit und breit keinen Engel sah, da wischte er seine Tränen ab, lachte vor Freude und kniete vor der Krippe nieder.
Er verscheuchte die Fliegen. Er rieb dem Kind die Füße, um es zu wärmen und sang ihm ein Lied, bis es einschlief.
Maria und Josef und die drei Könige staunten.

Die Hirten aber schämten sich und nahmen ihn auf dem Heimweg in ihre Mitte.
Sie wussten nun, dass der neue König auch den Tölpel braucht."

(Aus: "Wir haben das Kind gesehen." Verlag Herder Freiburg)

In diesem Sinne: Feiert schön mit eueren Lieben, genießt die freien Tage (sofern ihr welche habt natürlich), und lasst es euch einfach gut gehen!

Ich wünsch euch, dass ihr trotz allem Stress, Streit, Geschenke auspacken und so weiter, das eigentliche Wunder von Weihnachten spürt! Nämlich, dass Gott uns doch das allergrößte Geschenk macht, dass es nur geben kann! In diesem Sinne: "Weihnachten ist Party für Jesus, Geburtstagsfeier unterm Tannenbaum..." (Wie es in einem meiner Lieblingsweihnachtskinderlieder so nett heißt  

Viele liebe Weihnachtsgrüßle!!!

21.12.06 20:10
 


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